Rheineckkurs 2010

Autor: Jaquline Schuler, Datum: 31. Dezember 2010

Mit dem Motto "alli chönds - au du!" war es wieder einmal mehr ein unvergesslicher Kurs!

 

Trotz Schnee und eisiger Kälte, fanden auch in diesem Jahr viele Landjügeler den Weg nach Rheineck. Der diesjährige Kurs stand ganz unter dem Motto „Alli chönts - au du!“.

  

Wie und wozu beten?

 Diese und viele andere Fragen, stellten die Teilnehmer dem Referenten Andreas Schallbetter. Nach einer kurzen Meditation wurde in Gruppen besprochen, was wir empfunden hatten und wie die Meditation auf uns wirkte. Dabei war es für einige ungewohnt, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Herr Schallbetter schilderte uns die verschiedenen Arten des Betens und zeigte Methoden, wie man sich auf ein Gebet einstimmen kann. Er legte uns ans Herz, wie wichtig es ist, nicht immer zu fordern, sondern auch Danke zu sagen.

 

Sehbehinderung

 Drei Mitarbeiter von der Organisation Blindspot zeigten uns auf, wie Menschen mit einer Sehbehinderung oder Erblindung ihre Freizeit gestalten können. Zuerst erläuterte uns Anja die wichtigsten Krankheiten die zu einer Sehbehinderung führen. Sie selber leidet unter einer erblich bedingten Augenkrankheit und lebt heute fast ohne Augenlicht.

 

In Gruppen diskutierten wir darüber, was die grössten Alltagsprobleme für Menschen mit einer Sehbehinderung sein können und wie wir sie lösen würden.

 

Wir konnten in spannenden Experimenten erfahren, wie es ist, nichts mehr zu sehen. Mit geschlossenen Augen und einem Blindenstock in der Hand herumgehen, Puzzle machen oder ein Bilderbuch „anfühlen“ war sehr eindrücklich. Am Schluss waren alle froh, wenn sie die Augenbinden oder Spezialbrillen wieder abnehmen konnten.

 

Mit Händen formen und malen

 Am dritten Morgen wurden wir von Marietta Meier, der Kursleiterin begrüsst und über den Tagesablauf instruiert. Den ganzen Morgen kneteten und formten wir mit Ton diverse Skulpturen zu verschiedenen Themen. Erstaunlich war, was dabei alles rausgekommen ist. Zu der Aufgabe unsere Hobbys darzustellen, sah man Kühe, Musikinstrumente, Sportgeräte und vieles mehr.

Am Nachmittag konnten wir mit Pinsel, Farbe und Papier, unserer Kreativität weiterhin freien Lauf lassen.

Die Stimmung war sehr ausgelassen und der Tag wurde mit einem bunten Abend (Theater, Quiz und Witz) beendet.

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