Quartenkurs 2016

Autor: Petra Moser, Datum: 5. Februar 2017

Quartenkurs vom 27.-31. Dezember 2016

Lustig, heiter und freudig war die Stimmung im diesjährigen Quartenkurs. Gut fünfzig junge Frauen und Männer trafen sich am 27. Dezember in Quarten und wurden nach einer Vorstellungsrunde mit einem feinen Nachtessen begrüsst. Nach der gemeinsamen Tanzrunde blieb viel Zeit sich beim Kafiluz, Musizieren oder Tanzen noch besser kennen zu lernen.

 

Am ersten Kurstag setzten wir uns mit dem Glauben auseinander. Martin Föhn nahm uns mit auf eine Reise zu verschiedenen Religionen und zeigte auf, was der Glaube für Auswirkungen auf das Leben haben kann. Wir lernten die Vorteile eines Glaubens kennen und wurden in unserem eigenen Glauben bestärkt. Nach einem feinen Nachtessen ging es auf eine Fackelwanderung. Anschliessend wurde der Abend mit Jassen, Singen, Tanzen und Musizieren abgerundet und ging für einige fliessend in den nächsten Morgen über =).

Weiter ging es am zweiten Tag mit dem Thema Migration. Dafür kamen neben dem Referenten der Caritas auch Flüchtlinge vorbei und erzählten aus ihrem Leben. Wir erfuhren hautnah, wie es den betroffenen Menschen vor-, während- und nach der Flucht ergangen ist. Die Begegnung mit den Flüchtlingen war sehr eindrücklich und regte zum Nachdenken an.

Nach einer weiteren stimmungsvollen Nacht brauchten wir Bewegung. Deshalb wurde ein kreativer Stern-OL durchgeführt. Die Aufgaben gingen von Kerzen tragen über Gewicht schätzen bis hin zum Blumenstrauss pflücken. Die Posten erstreckten sich durch ganz Quarten bis hinunter an den Walensee. Am zweiten Halbtag frischten wir unsere Nothelfer-Kenntnisse auf.

Für den letzten Abend waren die Kreativität und das Talent von jedem Einzelnen gefragt. Wir wurden schon am Vortag in Gruppen eingeteilt, in denen wir uns den Kopf über einen guten Beitrag für den bunten Abend zerbrachen. Am Abend war es so weit. Mit Sketchen, Spielen und Witzen wurden die Lachmuskeln angeregt und nach dem Lawinentanz war die Stimmung perfekt. In Form einer Polognese bewegten wir uns in die selbst eingerichtete Kaffeestube wo das Fest weiter lief. Viele Musiker schnappten sich ihr Instrument und spielten zum Tanz auf. Am frühen Morgen liessen es sich einige nicht nehmen das alte Jahr auszuläuten. Mit einer Tour durch das Dorf und durch jeden einzelnen Schlafsaal machten sie der Tradition alle Ehre. Am 31. Dezember fand am Morgen der Abschlussgottesdienst statt. Nach einem feinen Mittagessen wurde die Schlussversammlung abgehalten. Der 10-Köpfige Vorstand wurde von drei Personen verlassen, die aber durch motivierte Mitglieder ersetzt werden konnten. Während den Tagen wurden viele neue Kontakte geknüpft, Gespräche geführt, Menschen kennengelernt, Ansichten überdacht, gefestet, getanzt, musiziert und die tolle Gemeinschaft genossen.

Insgesamt war der Kurs ein grosser Erfolg – „Ehräwort“.

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